Hein Heizkassetten - Der grosse Praxistest

Besonders das Thema Wärmeeffizienz rückt bei den schnell steigenden Energiepreisen immer mehr in den Vordergrund.
Eine offene Cheminéeanlage erreicht nur einen Wirkungsgrad von ca. 15%, dies bedeutet, nur 15% der Energie des Feuers tatsächlich auch als Wärme im Wohnraum zu haben. Rüstet man eine offene Cheminèeanlage mit einer Hein - Heizkassette erreicht man einen geprüften Wirkungsgrad von bis zu 82% - ein gewaltiger Unterschied.

 

Wie gut heizt eine Hein-Heizkassette wirklich?

Was haben wir gemacht?

Wir haben die ganzen theoretischen Werte, wie Wirkungsgrad, Heizleistung oder Raumheizvermögen in der Praxis auch einmal bei einer Kundin getestet.

Frau Gisler aus dem Kanton Uri hat seit dem Herbst 2010 eine Heizkassette von uns, bei ihr durften wir unseren Praxistest durchführen.

Die Eckdaten:

Wohnzimmergrösse:
44qm

Raumhöhe:
2,40 Meter

Aussentemperatur:
2 Grad plus

Wo haben die Temperatur gemessen:
in einer Entfernung von 4,50 Metern und auf einer Höhe von 1,60 Metern

Wieviel Holz haben wir verfeuert:
7 normal grosse Birkenholzstücke ( ca. 8,5kg )

                                 

Der Praxistest für Sie im Bildformat

Messung 1: Start des Versuchs

Wir beginnen unseren Praxisversuch, dazu schichten wir insgesamt vier Holzstücke übereinander und zünden diese an. Zu Beginn unserer Messung, um 8.36 Uhr haben wir eine Raumtemperatur von 19,5 Grad. Den zweiten Temperaturwert von 20,2 Grad haben wir auf einer Höhe von 2.20 Metern gemessen.

Unser Feuer kommt ohne Probleme sehr gut zum Brennen, und innerhalb kürzester Zeit haben wir eine recht grosse Flammenbildung. Nach einer knappen halben Stunde haben wir eine Temperatur von 22,4 Grad erreicht, also eine Temperatursteigerung von knapp 3 Grad.

Knapp eine Stunde nach dem Anfeuern sind unsere 4 Holzstücke fast abgebrannt, wir legen also 3 Holzstücke nach. Hier wäre auch noch kurz zu erwähnen, dass unser Griff ohne Probleme angefasst werden kann. Er ist durch die Belüftung immer noch ohne Handschuhe zu bedienen. Die Temperaturmessung nach einer Stunde ergibt: Raumtemperatur 23,9 Grad! Also haben wir einen Temperaturanstieg innerhalb einer Stunde von 4,4 Grad erreicht.

Unser Feuer brennt schön, die Scheibenspülung funktioniert sehr gut, wir eine saubere, klare Scheibe und dadurch einen schönen Blick auf das Flammenspiel. Jetzt sind wir gespannt, es sind nun ca. 1,5 Stunden nach dem Anfeuern vergangen und wir erreichen eine Raumtemperatur von 26,5 Grad, dies ergibt eine Temperatursteigerung von 7 Grad.

Unsere drei Holzstücke, die wir vor einer Stunde nachgelegt haben, neigen sich langsam dem Ende zu. So, jetzt  unsere Abschlussmessung:
Wir hatten eine Anfangstemepratur von 19,5 Grad und haben nun nach zwei Stunden Feuern mit insgesamt 7 Holzstücken eine Temperatur von 28,5 Grad erreicht! Das heisst, wir konnten die Raumtemperatur insgesamt, innerhalb dieser zwei Stunden, um 9 Grad erhöhen, ein sehr beeindruckendes Ergebnis.(Die Temperaturmessung auf einer Höhe von 2.20 Metern ergibt sogar einen Wert von 30,6 Grad)

Ein herzliches Dankeschön an unsere Kundin Frau Gisler für ihre Bereitschaft unseren Praxistest bei ihr durchführen zu dürfen.

Hier können Sie unseren Praxistest als PDF-Dokument herunterladen.

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